Geschichte des WUMILA

In einem Büro- und Gewerbegebäude im Osten Wuppertals in Nähe der Eisenbahn und Schwebebahn, die sich durch das Tal der Wupper schlängeln, wird eine Modelleisenbahnausstellung mit 5 Schauanlagen unterschiedlicher Nenngrößen (Spur N 1:160, Spur H0m und Spur H0 1:87) geplant und aufgebaut.

Die größte in dieser Ausstellung gezeigte Modellbahnanlage ist als Digitalanlage im Maßstab 1:87, also H0, konzipiert in einem 600 qm großen Raum.
Thematisch ist diese Anlage in Deutschland und der Schweiz angesiedelt. Sie erhebt nicht den Anspruch des modellgetreuen Nachbaus konkreter Bahnthemen, Landschaften oder Gebäude. Trotzdem finden die Besucher eine Vielfalt an Themen vor, die durch die Anordnung und Ausgestaltung stark an Vorbildsituationen angelehnt sind. Außerdem werden typische Bausätze und Modelle der Zubehörhersteller auf dieser Schauanlage präsentiert. Als Bahngesellschaften werden in der Regel die DR, die DB, die SBB und die BLS sowie die Fantasiegesellschaft BERGOBAHNEN präsentiert. Weil es Freude macht, „verirren“ sich auch schon einmal Züge anderer Bahngesellschaften in diese Miniaturwelt.
Der im Bau befindliche 1. Abschnitt beinhaltet eine Großstadt mit 14 gleisigem Kopfbahnhof, Straßenbahn, Autoverkehr, Bahnbetriebswerke, Mittelgebirgslandschaft etc.
Der 2. Bauabschnitt wird das große Dampflok-Bahnbetriebswerk und den Bahnhof Altenhundem darstellen.
Diese beiden Anlagenteile werden durch eine zweigleisige, der Müngstener Brücke nachempfundene, ca. 2,25m hohe Brücke verbunden.
Für den 3. Bauabschnitt sind Motive aus Bergbau und Metallverarbeitung geplant und der 4. Bauabschnitt ist vorgesehen für schweizerische Gebirgslandschaft mit H0-Normalspur – und H0m-Schmalspurbetrieb.

Für den kleineren Ausstellungsraum haben wir eine im Bau befindliche N-Anlage in offener U-Form in den Dimensionen 4,30 x 3,40 m erworben, welche intern bei uns ‚Castrop‘-Anlage genannt und weitergebaut wird.

Einen lokales Highlight stellt die Schau-Anlage des Wuppertaler Döppersberg der Jahre 1970/80 dar, die in Spur N seinerzeit von Herrn Guido Ehmann gebaut wurde und z.Zt. von uns restauriert wird; diese Anlage mit den Abmessungen 2,40 x 3,60 m werden wir mit der ‚Castrop‘-Anlage verbinden, um einen Fahrbetrieb im Hauptbahnhof Döppersberg zu ermöglichen.

Ferner werden in Spur N auf einer ca. 11 Meter langen realistisch gestalteten Landschaft Motive der schweizerischen BLS-Südrampe in Ausschnitten gezeigt. Hier kann der Zugbetrieb über maßstabgetreue Viadukte und die berühmte Bietschtalbrücke verfolgt werden. Abschnitte des Bahnlehrpfades, der parallel zur bekannten Trasse angelegt wurde, sind ausgestaltet und laden „zum Spaziergang“ durch die Miniaturwelt genauso ein, wie sie vielleicht auch zum Nacherleben am sonnigen Südhang des Rhone Tals im Original einladen. Originalfotos vermitteln einen Eindruck der Gegebenheiten vor Ort im Zusammenhang mit der Darstellung im Modell.

Neben den N-Anlagen wird in diesem Raum auch eine H0m-Anlage gezeigt, mit Motiven aus der Schweiz: u.a. Wiesener Viadukt, Bahnhof Davos-Wiesen und Bahnhof Preda auf der Albula-Strecke der RhB.

Geplant:

Das Thema Schmalspurbahnen der Rhätischen Bahn wird zudem durch eine große in Spur IIm oder auch Spur G genannte ausgestaltete Modellbahnanlage abgedeckt. Der Spurgröße entspricht dann auch eine in Segmenten erstellte Modellbahn mit über 30 Metern Länge und in weiten Teilen 1-2 Meter Breite mit Bahnhöfen, Gebäuden, Viadukten und Brücken, auf der ein reger Zugbetrieb mit entsprechendem Rollmaterial betrieben wird.

Zur Verpflegung laden Sitzgelegenheiten in den Räumlichkeiten der „WUMILA-Bahnhofsgaststätte“ ein. Hier können sich die Besucher stärken. Für Kinder werden in unmittelbarer Nähe der „WUMILA-Bahnhofsgaststätte“ Eisenbahn-Spielbereiche in den Spurweiten H0 und G bereitgehalten.